Arbeitssieg für Emmering

15. Spieltag - Samstag: FC Emmering - SV Germering 3:0
FC Emmering: Christoph Vogel, Maximilian Theobald, Eduard Barilov, Marco Kieslinger, Markus Lichtenstern (85. Florian Neumann), Fabian Trinkl, Arman Shahidi Asl, Özcan Yildiz (83. Dani Samir), Sebastian Wilhelm, Dani Samir (68. Niklas Schlosser), Steffen Schlosser (55. Raphael Schell) - Trainer: Daniel Stapfer
SV Germering: Florian Weißleder (33. Paul Eberlein), Johannes Will, Korbinian Buchberger (51. Daniel Thinschmidt), Markus Mayerhofer, Burim Caka, Philipp Gottschalk, Philipp Schlederer, Maximilian Bauer, Jakob Brugger, Matthias Verständig, Michael Meindl (51. Jeff Kaziulaya) - Trainer: Sven Jäkel - Trainer: Helmut Mayerhofer
Schiedsrichter: Marcel Metzmeier - Zuschauer: 50
Tore: 1:0 Steffen Schlosser (45.), 2:0 Fabian Trinkl (83.), 3:0 Dani Samir (87.)


Nach der Niederlage beim Klassenprimus in Günzelhofen, ging es für den FC Emmering zu Hause gegen den direkten Konkurenten um den Klassenerhalt, den SV Germering. Im Vergleich zur Vorwoche änderte Stapfer die Startelf auf drei Positionen. Shahidi, Kieslinger und Barilov begannen für Schlosser N., Bauer und Strauss.

Emmering begann die Partie sehr druckvoll und kam früh zu guten Mögichkeiten. Bereits in der 3. Minute wurde Yildiz nach einem Querpass von Schlosser St., am 5er noch geblockt. Wenige Minuten später hielt Weißleder einen Schuss von Shahidi nach einer Ecke, auch den Nachschuss von Wilhelm hielt der Torhüter. In der 11. Minute spielte Barilov auf Schlosser St. der aber aus der Drehung über das Tor schoss. Wieder nur wenige Minuten später scheiterte Shahidi an Weißleder.

Danach stabilisierte sich Germering und Emmering tat sich schwerer zu Chancen zu kommen. Die Partie war nun eher als schwaches Kreisklassenspiel einzuordnen. Die erste Chance für die Gäste hatte Verständig, der aber mit seinem Freistoss an Vogel scheiterte. In der 24. Minuter setzte sich Brugger nach einem langen Ball gegen zwei Verteidiger durch, schoss aber dann über das Tor. Auf der Gegenseite köpfte Lichtenstern eine Ecke neben das Tor.

In  der 38. Minute gabe es Freistoss für Germering. Schlederer köpfte den Ball quer auf Meindl, der aber aus elf Metern über das Tor schoss. Als bereits die Nachspielzeit der ersten Hälfte lief, setzte sich Shahidi gegen 2 Gegenspieler durch, sein Schuss wurde aber geblockt. Wilhelm schaltete schnell und spielte auf Schlosser St., der dem Torhüter mit seinem Flachschuss keine Abwehrchance lies.

Danach war Pause. Es ging mit einer nicht unverdienten Führung für die Gastgeber in die Kabinen.

Nach der Pause wurde das Niveu des Spiel leider noch schwächer. Es schlichen sich auf beiden Seiten viele Fehler ein und der tiefe Boden tat sein übriges dazu. Es war jetzt ein sehr kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen und Mittelfeldduellen. Die erste Chance hatte dann Emmering in der 54. Minute. Schlosser St. spielte in den Lauf von Samir, der quer auf Barilov spielte. Doch dessen Schuss wurde geblockt.

Auf der Gegenseite kam bei einem Freistoss ein Germeringen im Strafraum zu Fall und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Doch Gottschalk schoss flach am Tor vorbei. In der 68. scheiterte Eberlein nach einem guten Solo an Vogel und auf der Gegenseite schoss Barilov ein Zuspiel von Schlosser N. am Tor vorbei.

In der 83. Minute nutzte Trinkl einen Fehlpass der Germeringer am eingegen Strafraum und verwandelte zum 2:0. Kurze Zeit später köpfte Schell eine Ecke von Trinkl am Tor vorbei. Kurz vor Schluss schickte dann Trinkl Schell, der im Strafraum quer auf Samir spielte, wo dieser zum 3:0 Endstand traf.

Am Ende stand ein verdienter Sieg für Emmering, in einem sehr schwachen Kreisklassen-Spiel, der aber zu hoch ausfiel. Entscheidend war zum einen das Tor mit dem Pausenpfiff von Schlosser und zum anderen der verschossene Elfmeter von Germering in der zweiten Halbzeit. Emmering konnte mit dem Sieg den Abstand zum Relegationsplatz auf fünf Punkte erhöhen. Jetzt kommt es vor der Winterpause noch zu zwei Duellen mit Wessling (6) und Gröbenzell (3), die beide zum oberen Drittel der Liga zählen. In beiden Spielen ist man Aussenseiter, und möchte den Gegner so lange wie möglich ärgern und evlt. den ein oder anderen Punkt noch mit in die Winterpause nehmen.


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