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FCE Historie

Geschichte des FCE

Details

Aus der Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des FC Emmering von 1975
 

50 Jahre Fußball-Club Emmering!

Vor 50 Jahren haben sich 10 fußballbegeisterte Emmeringer zusammengeschlossen und den FC Emmering gegründet.

Die ersten Anfänge des Emmeringer Fußballsports liegen aber noch einige Jahre zurück, denn bereits 1921 haben Jugendliche mit dem runden Leder geliebäugelt und allmählich Freude daran gefunden. Schon 1922 begann der sogenannte wilde Spielbetrieb. An eine Vereinsgründung wurde bzw. konnte zunächst nicht gedacht werden, weil sich niemand für eine ordentliche Vereinsführung zur Verfügung stellte. Erst 1925 gründete man im Monat März den Fußball-Club Emmering. Die Namen der zehn Gründungsmitglieder sind folgende:

  • Gradl Josef
  • Mayerhofer Georg
  • Gradl Xaver
  • Rott Johann
  • Jaufmann Georg
  • Thurner Franz
  • Jaufmann Kaspar
  • Weigl Josef
  • Mauermeier Josef
  • Weigl Ludwig

Ihre Namen werden in der Vereinsgeschichte stets erhalten bleiben. Der heutige Ehrenvorstand Jaufmann Georg wurde seinerzeit bereits zum Spielführer gewählt und war auch zugleich 1. Vorstand. Diesen Gründungsmitgliedern ist es zu verdanken, daß bereits im Sommer des gleichen Jahres viele fußballbegeisterte Anhänger sich dem FC Emmering angeschlossen haben und dem Club über die ersten Schwierigkeiten hinweg halfen. An der Spitze war ein aufgeschlossener tatkräftiger Sportpionier Heinrich Nathes. Im Juli 1925 konnte dann der erste Ausschuß gebildet werden und dieser setzte sich aus folgenden Sportkameraden zusammen:

  • Vorstand: Nathes Heinrich
  • Schriftführer: Weigl Ludwig
  • Kassier: Mayerhofer Georg
  • Spielführer: Jaufmann Georg
  • Ballwart: Rott Johann
  • Kassenrevisor: Fuchsbichler Josef.

Als Vereinsfarben wählte man schwarz — gelb. Man war bemüht, sich der ordentlichen Fußballaustragungen einzuschreiben. Es folgte der Beitritt zum Süddeutschen Fußballverband. Im Jahre 1926/27 begann der ordentliche Spielbetrieb mit der Meisterschaftsrunde in der C-Klasse. In dieser Gruppe spielten:

  • Sendling
  • Maisach
  • Türkenfeld
  • Nordstern
  • Hermes
  • Emmering

Nach Abschluß der ersten Meisterschaftsrunde rangierte der FC Emmering an vorletzter Stelle vor Maisach. Rekordniederlage in dieser Runde Nordstern - Emmering 22:0.

BeschreibungAller Anfang ist schwer, aber den jungen aufwärtsstrebenden FC Emmering konnte dies nicht verdrießen. Weitere Schwierigkeiten stellten sich den Verantwortlichen in den Weg. Der alte Fußballplatz war eine ideale Sportstätte für Natur und Bergfreunde, aber kein Fußballplatz. Die Frage drängte sich auf, wo und wie einen neuen Fußballplatz hernehmen? Es gab nur eine Lösung: Das Gelände des jetzigen alten Platzes neben dem Stadion wurde ins Auge gefaßt. Ein tiefer Graben durchzog dieses Gelände und ca. 2000 cbm Erdmassen mußten bewegt werden. In kameradschaftlicher Zusammenarbeit und mit großer Liebe zum Fußballsport begann man mit der Arbeit. Ein Hindernis stellte sich aber in den Weg. Der Platz gehörte der Gemeinde und das wachsame Auge des Gesetzes sagte „halt und nicht weiter". In jugendlichem Eifer hatte man übersehen, die Gemeinde um Erlaubnis zu fragen. Der Herbergsvater Fuchsbichler, der mit einem Pferdegespann gerade den ersten Unebenheiten zu Leibe ging, mußte für den FC Emmering mit einer Geldstrafe vorlieb nehmen.

Letzten Endes überlegte es sich der Gemeinderat doch noch anders, überließ dem FC Emmering das Gelände und in rastloser Arbeit wurde der Platz einigermaßen eingeebnet.

Im August 1927 konnte der Fußballplatz mit einem Pokalturnier eingeweiht werden. Die Mitgliederzahl wurde immer größer. Alois Brunner, ein begeisterter Fußballer des seinerzeit großartig in Fahrt gewesenen FC Wacker München, nahm sich der Mannschaft an und es1te-1930 ging mit dem FC Emmering aufwärts. Bereits 1928 spielten 4 Mannschaften und zugleich konnte der FC Emmering an einem vollbesetzten Spieltag eine 10 Mann starke Staffel zum Großstaffellauf Grünwald - München abstellen und unter 16 Mannschaften den 4. Platz belegen. Für den Anfang ein beachtlicher Erfolg und ein Beweis dafür, daß der FC Emmering auch in der Leichtathletik von sich Reden machte. Diese guten Anfangserfolge konnten nur erzielt werden, weil in allen Teilen eine vorbildliche Sportkameradschaft herrschte. Im folgenden Spieljahr belegte die erste Mannschaft in der Gruppe einen guten Mittelplatz. Im Spieljahr 1929/30 wurden die Meisterschaft und der Aufstieg in die B-Klasse erkämpft. Gute Mittelplätze wurden in der B-Klasse immer gehalten, aber zum Aufstieg in die A-Klasse reichte es nie.

Was die Mannschaft zur damaligen Zeit besonders auszeichnete war, daß sie Luft und Kondition bis zur letzten Minute hatte.

Nach 1935 ließ die Spielstärke sichtlich nach, denn viele Aktive wurden zum Wehrdienst einberufen und der Beginn des 2. Weltkrieges im Jahre 1939 machte den Träumen der jungen und hoffnungsvollen Fußballer ein schnelles Ende. Von den damals 85 Vereinsmitgliedern mußten 62 zur Wehrmacht. Der aktive Spielbetrieb wurde seinerzeit unter der Betreuung des altbewährten Sportkameraden Martin Loder und dem Ehrenvorstand Heinrich Nathes, der in den letzten Kriegsjahren ganz auf sich allein angewiesen war, nur von der Jugendabteilung aufrechterhalten. Insgesamt 19 Sportkameraden hat der unselige Krieg von unserer Seite gerissen, fast ein Viertel der seinerzeitigen Vereinsstärke. Da es sich fast um lauter aktive Spieler handelte, bedeutete ihr Tod damals für den FC Emmering einen kaum überbrückbaren Verlust. Jene Sportkameraden, die ihre Liebe zur Heimat mit ihrem Leben bezahlten, sollen uns zu allen Zeiten ein Vorbild und ihr Tod eine stete Mahnung sein. Der Krieg ging zu Ende und es war beim FC Emmering nicht anders als bei allen Vereinen. Es mußte neu begonnen werden, denn offiziell waren die Vereine sogar aufgelöst. Bald war wieder eine kleine Schar Fußballer in der Heimat und schon erwachte der große Drang zu diesem Sport.

Besonderer Dank gebührt dem damaligen 2. Vorstand Franz Schneider, der die Mitglieder mit viel Idealismus zusammenhielt. Am 2. Februar 1946 fand im Gasthaus Fuchsbichler die erste Jahreshauptversammlung des FC Emmering nach dem Kriege statt. Auf Befehl der Militärregierung mußte jeder Verein seine Neugründung beantragen, vorausgesetzt, daß die Vorstandsmitglieder ihre „politische Unbedenklichkeit" nachweisen konnten.

Der 2. Weltkrieg hatte am 9. Mai 1945 geendet. Riesige Landstriche waren völlig verwüstet; die meisten Städte lagen in Schutt und Asche. Millionen Deutscher mußten ihre Heimat im Osten des Vaterlandes verlassen und irgendwo in der Weite des von fremden Truppen besetzten Landes sich eine neue Bleibe suchen. Auch Emmering, das damals knapp 2000 Einwohner zählte und vor dessen Häusern in Richtung zum Flugplatz sich ein riesiges Kriegsgefangenenlager mit zeitweise 50000 deutschen Soldaten befand, war für viele Endstation nach dem gewaltsamen Verlassen der Heimat.

Es herrschten Hunger, Not und Verzweiflung. Nahrungsmittel waren streng rationiert und viel zu knapp bemessen. Der Schwarzhandel mit allem, was rationiert war, blühte.

Die Männer, die bei der Hauptversammlung 1946 unter dem bisherigen und bei den Neuwahlen bestätigten 1. Vorstand Georg Jaufmann die Wiedergründung des FCE vornahmen, konnten an diesem Abend kein Bier trinken, wie es heute selbstverständlich wäre. Es gab vom Wirt gespendeten Malzkaffee, der natürlich nur ohne Milch und Zucker genossen werden mußte; diese „Kostbarkeiten" konnten bestenfalls Schwarzhändler besorgen, gegen Phantasiepreise, versteht sich! Nur ganz allmählich kam wieder ein organisierter Spielbetrieb zustande. Der FCE war einer der ersten Vereine, der nach dem Krieg wieder „mitmischte". Die Paßnummern waren entweder nur zweistellig, oder lagen unter Nr. 200! Eine Einteilung in Spielklassen gab es zunächst jedoch noch nicht. Wer eine Mannschaft zusammengebracht hatte, trug Spiele gegen andere Vereine aus.

Dabei müssen auch wieder die damaligen Verhältnisse berücksichtigt werden. Reisen zu Auswärtsspielen fanden mit der Bahn, mit zusammengeflickten Fahrrädern, oder bei Nachbarvereinen einfach zu Fuß, statt. Die Spielkleidung mußte liebevoll gepflegt und mit Kernseife von amerikanischen Soldaten gewaschen werden. Eine Industrie, die Fußballschuhe herstellte, gab es noch nicht.

Bälle konnten ebenfalls nur unter schwierigsten Bedingungen beschafft werden. Sie waren durchwegs handgemacht, hatten eine Gummiblase und mußten ähnlich wie Schuhe nach dem Aufpumpen wieder zugeschnürt werden. Ein Kopfball, bei dem man das „Schnürl" des Balles auf die Stirn bekam, konnte sehr schmerzhaft für den Spieler sein und beim Elfmeter legte sich der Ausführende den Ball mit dem „Schnürl" nach vorn zurecht, damit er beim Schuß die glatte runde Ballseite traf. Nun, wer Fußball spielen will, ist auch bereit, dies unter unangenehmen Erscheinungen zu tun. Nach der Währungsreform im Jahre 1948 traten allmählich ganz erhebliche Erleichterungen und Verbesserungen ein. Die Zahl der sporttreibenden Vereine wuchs und der FCE konnte sich in der Saison 1948/49 für die A-Klasse qualifizieren. Dieser Spielklasse gehörte er 3 Jahre an. 1952 erfolgte der Abstieg in die B-KIasse. Nach 2 Jahren gelang aber bereits der Wiederaufstieg.

Zwischenzeitlich war 1951 Georg Jaufmann als 1. Vorstand zurückgetreten, nachdem er dieses Amt seit 1935, also 16 Jahre lang, ausgeübt hatte. Seine Nachfolge trat Franz Schneider an, 1952 wurde Georg Schwankhart 1. Vorstand. Georg Schwankhart wirkte in dieser Position bis 1957. Unter seiner Führung entstand das heutige Vereinsheim und das neufundierte Hauptspielfeld.

1956 geschah etwas, was den FC Emmering, bis dahin ein Verein unter vielen im Landkreis Fürstenfeldbruck, plötzlich aus seiner zwar fleißigen, aber doch unauffälligen Rolle hervorhob. Entscheidenden Anteil an dieser Tatsache hatte ein Mann, der zu den markantesten Persönlichkeiten, die je für den FCE gewirkt haben, gehört: Anton (genannt Toni) Ertl! Er schaffte es durch seine unermüdliche Trainerarbeit, sein Einfühlungsvermögen bei den Spielern und Funktionären, aber auch durch Härte und Kompromißlosigkeit, wenn dies erforderlich war, daß der FCE weit über die bisherigen Grenzen hinaus bekannt, bewundert, aber auch gefürchtet wurde. Mußte der FCE 1954/55 nach dem Wiederaufstieg aus der B- in die A-Klasse fast fürchten, erneut abzusteigen, so konnte Toni Ertl in den letzten entscheidenden Punktspielen, nachdem er das Traineramt gerade übernommen hatte, mit der Mannschaft das Schlimmste verhindern. In der dann folgenden Saison ereignete sich das Unwahrscheinliche, die Erringung der A-Klassenmeisterschaft und damit die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur II. Amateurliga, der damals zweithöchsten Spielklasse für Fußballamateure. Trotz einer sehr starken Konkurrenz schafften es die Emmeringer, den Aufstieg zu erringen, sogar als beste der an der Aufstiegsrunde teilnehmenden A-Klassenmeister!

Damit gehörte unser Verein einer Spielklasse an, von der jeder andere Verein im Landkreis damals bestenfalls träumen konnte. Der Club wurde bekannt. In der Stadionzeitung der beiden Münchner Großvereine wurde uns ein längerer anerkennender Artikel gewidmet. Zu den Heimspielen des FCE kamen Reporter, die das „Milieu" bei uns schilderten und solche Ereignisse als kleines Volksfest in einem kleinen Dorf bezeichneten.

In den ersten Jahren der Zugehörigkeit zur II. Amateurliga konnte der FCE weiter auf der Woge des Erfolgs schwimmen. Ein dritter und zwei fünfte Tabellenplätze nahmen sich für einen Aufsteiger schließlich recht gut aus. Dazu war die Zahl der Anhänger erheblich gewachsen, ebenso wie die Zuschauerkulissen bei den Spielen im Emmeringer Hölzl.

Toni Ertl, der von 1957 bis 1960 neben der Trainertätigkeit auch das Amt des 1. Vorsitzenden ausübte, arrangierte in dieser Zeit zugkräftige Freundschaftsbegegnungen mit höherklassigen oder ausländischen Gegnern. Die SpVgg. Fürth (mit „Weltmeister" Karl Mai), der BC Augsburg (mit Helmut Haller), der SSV Schwaben Augsburg, der FC Bayern und der Oxford City FC aus England, sind nur einige davon.

In der Vereinsführung trat 1960 eine „Wachablösung" ein. Heinz Thierig, bisher 2. Vorsitzender, löste Anton Ertl ab. Ertl wurde als Dank für seine einmaligen Verdienste zum Ehrenvorstand ernannt. Heinz Thierig stammte aus Leipzig und war der erste Vorsitzende des FCE, dessen Heimat nicht Bayern hieß. Er leitete die Geschicke unseres Clubs bis zum Jahre 1968. Während seiner Amtsperiode enstand die geräumige überdachte Tribüne, die rund 1000 Zuschauern bei schlechtem Wetter Platz bieten kann.

Mit Einführung der Bundesliga im Jahre 1963 gab es auch in den Amateurspielklassen eine Umschichtung. Die bisherige 2. Liga Süd wurde aufgelöst. Ein Teil der Vereine konnte sich für die Regionalliga qualifizieren, die restlichen gehörten, soweit sie in Bayern beheimatet wären, der Bayernliga an. Die Bayernliga war von nun an die höchste Amateurspielklasse, es folgten drei Landesligen und die Bezirksligagruppen, bevor die Klassifizierung mit der A-. B- und C-Klasse endete. Diese Einteilung besteht bei den Amateuren in Bayern bekanntlich heute noch. Der FC Emmering, im Spieljahr 1962/63 stark abstiegsgefährdet, mußte sich für die Bezirksliga erst durch Qualifikationsspiele gegen den A-Klassenverein TSV Kösching durchkämpfen. Es waren zwei Spiele notwendig, da das erste 2:2 nach Verlängerung geendet hatte. In der Wiederholung an gleicher Stelle in Pfaffenhofen an der Ilm siegte dann der FCE 5:1.

Um die Bezirksliga in den folgenden Jahren zu erhalten, mußte der FC Emmering schwer kämpfen. Als die Vorrunde 1963 zu Ende gegangen war. befanden wir uns in einer äußerst gefährdeten Situation. Da übernahm Anton Ertl erneut seine aktive Trainertätigkeit und das Schlimmste konnte verhindert werden. Auch die darauffolgende Saison stand im Zeichen eines verbissenen Kampfes gegen den Abstieg. Erst ein Entscheidungsspiel gegen den SC Olching, das in Fürstenfeldbruck vor fast 3000 Zuschauern mit 2:1 gewonnen wurde, bedeutete die Rettung. 1967 waren wir aber wieder ganz oben. Punktgleich mit dem inzwischen ebenfalls der Bezirksliga angehörenden TSV Kösching wurde um den Aufstieg zur Landesliga ein Entscheidungsspiel in Freising notwendig. Das Glück in dieser Hitzeschlacht war dieses Mal aber auf der Seite der Gegner, die sich mit 2:0 qualifizieren konnten.

Zwischen den Jahren 1964 bis 1968 fanden auf unserem herrlichen Sportgelände einige Großveranstaltungen statt. Anton Ertl war der Initiator der Werbespiele gegen

  • FC Bayern München (2 : 4)
  • FC Schalke 04 (2 : 5)
  • TSV 1860 München (2 :11)
  • SV Werder Bremen (0 : 3)

Zu diesen Begegnungen kamen damals mehr Zuschauer, als Emmering Einwohner zählte. Auch die Einnahmen waren entsprechend und überschritten mehrmals die 10000-DM-Grenze. Gegen den FC Bayern fand aber auch 1972 ein Freundschaftsspiel während der Zugehörigkeit unseres Clubs zur A-Klasse statt. Der damals frisch gebackene Europacup-Sieger gewann nach einer knappen 1:0-Pausenführung schließlich mit 6:0.

1968 gab Heinz Thierig nach achtjähriger Tätigkeit seinen Posten als erster Vorstand auf. Aber dieses Mal zeigte es sich ganz besonders deutlich, wie schwierig es sein kann, einen berufenen Mann für die Leitung eines Vereins zu finden. Nach der ordentlichen Jahreshauptversammlung, bei der niemand bereit war, die Geschicke des Clubs (ür zwei Jahre in die Hand zu nehmen, mußte eine außerordentliche Versammlung angesetzt werden. Als diese ebenfalls wieder zu „platzen" drohte, stellte sich mit Josef Kistler ein langjähriges Mitglied und ehemaliger Aktiver als 1. Vorstand zur Verfügung. Das Training übernahm zunächst Günther Alfertshofer, den später Heiner Zellner ablöste.

Vieles verdankt seine Entstehung einem Zufall. Beim FCE entstand aus einer harmlosen Faschingsgaudi die Damenfußballabteilung, die der rührige ehemalige Torwart Georg Treutterer, ein echter Aktivist im Verein, bis zu Meisterschafts- und Pokalehren führte. Die erste Damenmannschaft in Bayern hatte damit der FCE.

Die 1. Mannschaft des FC Emmering erlebte im „Schicksalsjahr" 1970 die Bitternis des Abstiegs mit allen widrigen Begleiterscheinungen. Nach 14jähriger Zugehörigkeit zur II. Amateurliga bzw. Bezirksliga Oberbayern mußte der Weg in die A-Klasse angetreten werden. Nicht weniger als 17 Spieler der bisherigen 1. Mannschaft und der Reserve kehrten dem Verein den Rücken oder beendeten ihre Laufbahn. Erneut stellte sich bei der Jahreshauptversammlung niemand für das Amt des 1. Vorstandes zur Verfügung. Wieder war eine weitere außerordentliche Versammlung mit Neuwahlen nötig. Bevor diese über die Bühne ging, hatten sich einige besonnene und verantwortungsbewußte Mitglieder zusammengesetzt und versucht, die verbliebenen Reserven wieder zu mobilisieren.

Günther Larisch, Jakob Gradl sen., Urban Kiener und Ferdl Herger nahmen das Steuer des schwer geprüften Clubs nun in die Hand. Mit den wenigen Getreuen mußte eine völlig neue Mannschaft aufgebaut werden. Es schlossen sich Spieler aus B- und C-Klassenvereinen unseres Landkreises dem FCE an. Wie schwer es war, alle zu koordinieren, wird klar, wenn man sich in Erinnerung zurückruft, daß in den beiden ersten Jahren nach dem Abstieg gerade der Erhalt der A-Klasse gesichert werden konnte. Ausdauer, Fleiß und ein unwahrscheinlich „dickes Fell" muß Günther Larisch bescheinigt werden. Er und seine treuen Helfer mußten schließlich bei „Null" wieder anfangen.

Die zähe Aufbauarbeit wurde 1973 mit dem Wiederaufstieg nach Erringung der A-Kiassenmeisterschaft belohnt. Josef Kistler - 1972 wieder zum 1. Vorstand gewählt - verpflichtete, unterstützt von seinen Vorstandskollegen, Peter Kittel (früher SC Unterpfaffenhofen und TSV 1860 München) als Spielertrainer. Verstärkt durch ihn und einige weitere Neuzugänge konnte das heiß ersehnte Ziel erreicht werden.

An geeignetem Nachwuchs fehlt es nicht und mit der Übernahme der Vereinsführung durch Karl Kemeter 1974 ist auch ein erster Schritt zur Verjüngung der Vorstandsmitglieder getan worden.

Hier endet die 50jährige Geschichte des FC Emmering. Diese Schilderung konnte sich nur auf die wesentlichen Meilensteine beschränken. Einzelheiten aus jedem Jahr haben Franz Mayr, Georg Treutterer und Günther Larisch in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen.

Die Chronisten wünschen dem Fußball-Club viel Erfolg und alles Gute für das nächste halbe Jahrhundert!

   

Die nächsten Termine  

17Feb
Sa. 17.02.18 - 13:00 * U23
FC Emmering U23 II-SV Puch, Freundschaftsspiele, 222 A-Klasse 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
17Feb
Sa. 17.02.18 - 15:00 * 3. Mannschaft
FC Emmering III-TSG Pasing Mchn. III, Freundschaftsspiele, 232 B-Klasse 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
18Feb
So. 18.02.18 - 12:30 * U23
FC Emmering U23 II-TSV Schwabhausen II, Freundschaftsspiele, 222 A-Klasse 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
18Feb
So. 18.02.18 - 12:30 * U23
FC Emmering U23 II-TSV Schwabhausen, Freundschaftsspiele, 222 A-Klasse 2
18Feb
So. 18.02.18 - 15:00 * 1. Mannschaft
FC Emmering-SV Lochhausen M., Freundschaftsspiele, 202 Kreisliga 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
23Feb
Fr. 23.02.18 - 19:00 * 1. Mannschaft
FC Emmering-TSV Arnbach, Freundschaftsspiele, 202 Kreisliga 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
24Feb
Sa. 24.02.18 - 13:00 * 3. Mannschaft
FC Emmering III-SV Puchheim, Freundschaftsspiele, 232 B-Klasse 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
03Mär
Sa. 03.03.18 - 13:00 * 3. Mannschaft
FC Emmering III-FC Weil II, Freundschaftsspiele, 232 B-Klasse 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
03Mär
Sa. 03.03.18 - 15:30 * U23
FC Emmering U23 II-FC Weil, Freundschaftsspiele, 222 A-Klasse 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
10Mär
Sa. 10.03.18 - 14:00 * 3. Mannschaft
FC Emmering III-SC Oberw.hofen III, Freundschaftsspiele, 232 B-Klasse 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
11Mär
So. 11.03.18 - 13:00 * 3. Mannschaft
FC Emmering III-SC Schöngeising II, Freundschaftsspiele, 232 B-Klasse 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
11Mär
So. 11.03.18 - 15:30 * 1. Mannschaft
FC Emmering-FC Landsberied, Freundschaftsspiele, 202 Kreisliga 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
16Mär
Fr. 16.03.18 - 19:00 * B Jugend
FC Emmering-(SG) TSV Moorenweis/SpVgg Wildenroth, Meisterschaften, U 17 (B-Jun.) KK Zugspitze Nord
Hölzlstadion,Am Sportplatz 1,82275 Emmering
17Mär
Sa. 17.03.18 - 13:00 * 3. Mannschaft
FC Emmering III-FC Landsberied II, Freundschaftsspiele, 232 B-Klasse 2
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
23Mär
Fr. 23.03.18 - 19:00 * C1 Jugend
VfL Kaufering-FC Emmering, Meisterschaften, U 15 (C-Jun.) KL Zugspitze
Sportzentrum Platz 2,Bayernstr. 17,86916 Kaufering
23Mär
Fr. 23.03.18 - 19:00 * A1 Jugend
FC Penzing-FC Emmering, Meisterschaften, U 19 (A-Jun.) KK Zugspitze Nord
Sportpark Penzing, Platz 1,Am Unteren Stein 7,86929 Penzing
24Mär
Sa. 24.03.18 - 10:00 * D2 Jugend
FC Emmering 2-Gautinger SC e.V., Meisterschaften, U 13 (D-Jun.) Gr.03 Zugspitze Nord
Amperhalle/Bürgerhaus, Rasenplatz,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
24Mär
Sa. 24.03.18 - 11:00 * D1 Jugend
TV Stockdorf-FC Emmering, Meisterschaften, U 13 (D-Jun.) KK Zugspitze Nord
Sportanlage Stockdorf, Platz 1,Maria-Eich-Str. 25,82131 Stockdorf
24Mär
Sa. 24.03.18 - 13:00 * U23
FC Emmering II-Gautinger SC, Meisterschaften, 222 A-Klasse 2
Hölzlstadion,Am Sportplatz 1,82275 Emmering
24Mär
Sa. 24.03.18 - 15:00 * 1. Mannschaft
FC Emmering-VfL Denklingen, Meisterschaften, 202 Kreisliga 2
Hölzlstadion,Am Sportplatz 1,82275 Emmering
25Mär
So. 25.03.18 - 13:00 * 3. Mannschaft
TSV Pentenried II-FC Emmering III, Meisterschaften, 232 B-Klasse 2
Sportplatz Pentenried, Platz 2,Am Römerfeld 7,82349 Pentenried
25Mär
So. 25.03.18 - 13:15 * 4. Mannschaft
FSV Aufkirchen II-FC Emmering IV, Meisterschaften, 241 C-Klasse 2
Sportgelände Aufkirchen, Platz 1,Maisacher Str. 83,82281 Egenhofen
25Mär
So. 25.03.18 - 15:00 * C2 Jugend
FC Emmering 2-FC Eichenau 2, Meisterschaften, U 15 (C-Jun.) Gr.01 Zugspitze Nord
Amperhalle/Bürgerhaus, Kunstrasen,Lauscherwörth 5,82275 Emmering
25Mär
So. 25.03.18 - 23:59 * B Jugend
FC Emmering-SPIELFREI, Meisterschaften, U 17 (B-Jun.) KK Zugspitze Nord
   

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